Kurzportrait


Im Jahr 1958nJC erblickte ich das Licht der Welt. Nach 10 Jahren Real(er) Schule und 2 Jahren Lehrzeit habe ich 1977 eine Lehre zum Mechaniker im VEB WAB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Meiningen / Spezialbaukombinat Wasserbau Weimar erfolgreich abgeschlossen. Danach kamen einige Jahre in der Wasserwirtschaft in Meiningen. Die Spezialisierung war die Versorgung von Ortschaften mit Trinkwasser. Das war auch mein Abschlussthema zur Facharbeiterprüfung (die Notwasserversorgung von Dreissigacker bei Meiningen während einer extremen Trockenperiode).
Eine berufliche Neuorientierung folgte 1979.
Ich ging zu ROBOTRON, Zentronik, Cellatron nach Zella Mehlis. Dort arbeitete ich in der Schleiferei als Schleifer und Einrichter von Rundschleifmaschinen. In meinem Arbeitsbereich wurden hauptsächlich mechanische Teile für elektrische Schreibmaschinen, Lochband Stanz- und Leseeinheiten gefertigt.
1983 wechselte ich innerhalb des Kombinates zu ROBOTRON Meningen. Anfangs war ich in der Vorfertigung als Fräser, Dreher und Einrichter dieser Maschinen tätig. In dieser Zeit arbeitete ich auch zeitweise im Rahmen der "sozialistischen Hilfe" am PKR (Programmierbarer Kleinstrechner) mit. Da die Elektronik schon immer mein Hobby war/ist, hatte ich mich für solche Einsätze natürlich freiwillig gemeldet. Dabei eignete ich mir im Rahmen von "Qualifikationen am Arbeitsplatz" die nötigen Kenntnisse an (sozusagen eine auf den Arbeitsbereich bezogene Ausbildung). 1985 konnte ich dann endgültig in den Bereich Elektronik wechseln. Anfangs war ich für die Prüfung, Inbetriebnahme und Reparatur von Baugruppen des K1510 (modulare Rechnereinheit auf Basis des U808) eingesetzt. Nach Produktionseinstellung des K1510 wechselte ich zum K5501 später K5502 (Festplatteneinheit für K1520-Systeme und ESER-Anlagen). Mein Arbeitsbereich war die Zusammensetzung aller elektronischen Baurguppen, die Inbetriebnahme sowie alle dazugehörigen Aufgaben (Messen, Reparieren, Einstellen, Tests,...) sowie Reparaturen von Speichereinheiten.
Ab 1987 baute ein Kollege und ebenso Funkamateur eine eigene Firma für Elektromontage, Antennenbau und all das, was damit zusammen hängt, auf. In meiner Freizeit habe ich mich da schon mit eingebracht und Ende 1988 wechselte ich dann ganz zum Elektro- und Antennenbau. Mein Aufgabengebiet umfasste u. a. die Konzeption und Aufbau von Ortsverkabelungen für BK-Netze, Modifikationen von Frequenzumsetzern und natürlich der Aufbau von "Normalen" Antennenanlage. Diese Tätigkeit übte ich bis Anfang 1992 aus.
Es kam eine lange Krankheitsphase mit mehreren Operationen und Rehas.
Ende 1993 war die Gesundheit soweit hergestellt, dass ich wieder einer Tätigkeit nachgehen konnte. Für ein dreiviertel Jahr war ich im Hotel Schloß Landsberg bei Meiningen an der Nachtrezeption tätig. Eine höchst interessante Zeit....
Ab September 1994 begann dann die berufliche Rehabilitation. Für 3 Jahre war ich an der FH Berufsförderungswerk der Stiftung Rehabilitation Heidelberg in der Bonhoefferstraße. Diese war auch gleich der Grundstein für mein derzeitiges Berufsfeld.
(Etwa 2004 hat die SRH-Gruppe begonnen, sich aus dem Bereich Rehabilitation zurüch zu ziehen, bzw., diesen auszulagern)
Seit 1998 bin ich im Klinikum Meiningen (ehemals ein Tochterunternehmen der Rhön-Klinikum-AG, jetzt eine Klinik des HELIOS-Konzerns) in der EDV-Abteilung tätig. Eine Unterbrechung gab es von 2002-2007. In dieser Zeit war ich als EDV-Leiter im Fachkrankenhaus Hildburghausen (auch ehemals ein Tochterunternehmen der Rhön-Klinikum-AG, jetzt eine Klinik des HELIOS-Konzerns) tätig.
Mein Arbeitsgebiet umfasst primär das Netzwerkdesign (Lan und WLan), dessen Pflege und Ausbau, die physikalische wie auch virtuelle Serverlandschaft im VM-Ware-Cluster, Datenspeichercluster (Filer) und Backup sowie die Applikationsverteilung mit CITRIX. Ebenso ist der Ausbau und die Pflege des Active Directory ein Hauptbestandteil meiner täglichen Arbeit. Das zu betreuende Netz beherbergt ca. 600 PCs, ca. 400 Drucker, ca. 100 WLan-Clients (u. a. Visitenwägen) , ca. 150 medizinische Gerätschaften (u. a. MRT, CT, RÖ, US, Endoskope, ...). Dazu gehören natürlich auch diverse Schnittstellen, wie z.B. zwischen Ultraschallgerät-Krankenhausinformationssystem-Bildarchiv.