Amateurfunk


Mein Weg dahin
Mit Elektrotechnik / Elektronik beschäftige ich mich schon seit meiner frühesten Kindheit. Bild "Amateurfunk:station1.jpg"
Ich, ca. 1971/1972
Mich hat es auch immer fasziniert, mit Empfängern, Radions und ähnlichem zu experimentiern. Sendeversuche gab es natürlich unerlaubterweise auch...hi. Ab einem Alter von ca 9 Jahren habe ich dann auch die Arbeitsgemeinschaft Elektronik/Elektrotechnik an der Station Junger Techniker und Naturforscher im Steinernen Haus in Meiningen besucht. Bild "Amateurfunk:station3.jpg"Dort haben wir die Grundlagen vermittelt bekommen, viel experimentiert, Empfänger gebaut, Sendeanstalten besucht, Radios repariert und natürlich auch viel Unfug getrieben.... Alles in Allem, es war eine sehr schöne und lehrreiche Zeit, welche mich doch bis heute geprägt hat.
Das alles war auch die Grundlage für den Amateurfunk, wobei ich meine Prüfungen erst "recht spät" abgelegt habe. Meine erste SWL-Nummer war kurz nach der Rufzeichenumstellung von DM auf Y2. Damals hatte ich Y2-EA-19708-K44. Etwas Später habe ich eine zweite SWL-Prüfung abgelegt und die Nummer Y44-20-K erhalten. Die Prüfung für die Mitbenutzung der Klubstation Y44ZK habe ich dann 1984 abgelegt. Mein erstes Rufzeichen war Y44OK. Da ich die Prüfung ohne Telegrafiekenntnisse abgelegt hatte, durfte ich nur die Frequenzen oberhalb 30MHz benutzen. Nach der Übernahme der DDR durch die BRD wurden 1992 auch die Rufzeichen umgestellt. Mir wurde das Call DG0OOK zugeteilt. Mit der Wende gab es dann auch keine "Mitbenutzer" mehr. Wir durften eine Amateurfunkstation privat zu Hause betreiben. Allerdings wurden die ehemaligen Mitbenutzer auch nur "geduldet". Die damals abgelegte Prüfung wurde von den Bundesbehörden nur hingenommen. Bei einer Lizenzerweiterung sollten wir eine komplette neue Prüfung ablegen. Eigentlich hatte ich viel Interesse daran, auf die Klasse A aufzustocken, aber dazu hätte ich anstelle der Telegrafieprüfung eine komplette Amateurfunkprüfung ablegen müssen. Das fand ich dann nicht mehr so toll. Es kam ab 1992 auch eine lange Krankheitshpase mit anschliessender neuer Berufsausbildung dazu. In dieser Zeit ruhte der Amateurfunk bei mir fast gänzlich. Während dieser Zeit hatte ich auch meine Mitgliedschaft im DARC gekündigt. Erst Ende der 90er Jahre habe ich mich dann wieder der Funkerei stärker widmen können. So etwa 2000/2001 wurden dann endlich auch unsere zu DDR-Zeiten abgelegten Prüfungen anerkannt. Im Jahr 2002 habe ich meine Telegrafieprüfung mit 60 Zeichen/Min abgelegt. Mir wurde das Ruzeichen DH4BM zugeteilt. Dem DARC bin ich dann 2003 wieder beigetreten. Im Ortsverband Meiningen war ich aber die gesamte Zeit aktiv.
Zu meinen Aktivitäten zählt u. a. auch der erste Meininger Digipeater, DB0MGN und Mailbox mit ihren Standorten anfangs bei mir zu Hause in meiner Bastelecke und später an der Klubstation DF0MGN in Meiningen-30acker.